Absichtserklärung betreffend Autobahnüberdeckung Weiningen unterzeichnet

22.12.2012 - Medienmitteilung

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Das Bundesamt für Strassen, der Gemeinderat Weiningen und die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich haben sich in Erfüllung der Motion der Verkehrskommission des Nationalrates über das Vorgehen und Eckwerte für eine Portalverlängerung des Gubristtunnels bei Weiningen geeinigt. Das Gubrist-Westportal soll um 100 Meter verschoben und das Siedlungsgebiet dadurch aufgewertet werden. Gleichzeitig sollen als Folge davon der Halbanschluss Weiningen angepasst sowie die Lage der Lüftungsanlagen überprüft werden. Im Sinne der Motion soll die Portalverlängerung den Ausbau der Nordumfahrung nicht verzögern. Die Absichtserklärung hat keinen Einfluss auf das laufende Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht.

Unter der Leitung von Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker haben das Bundesamt für Strassen ASTRA und der Gemeinderat Weiningen am runden Tisch das Vorgehen und Eckwerte für eine Portalverlängerung des Gubristtunnels bei Weiningen erarbeitet. Mit einer Überdeckung von 100 Metern können der Verkehrsfluss zwischen dem Limmattaler Kreuz und dem Gubristtunnel sowie die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden. Die exakte Ausgestaltung wird im Rahmen der Projektierung festgelegt. Als Folge der Projektierung der Portalverlängerung werden auch die Lage und die Ausgestaltung des Halbanschlusses Weiningen sowie die Lage des Abluftkamins für die geplante dritte Tunnelröhre angepasst bzw. überprüft. Damit sollen auch die Beeinträchtigungen des Siedlungsgebietes und des Kulturlands verringert werden.

An die Kosten einer Portalverlängerung in noch unbekannter Höhe zahlt der Bund den Anteil, den er für die üblichen Lärmschutz- und Gestaltungsmassnahmen aufwenden müsste. Den Restbetrag müssen Kanton und Gemeinde übernehmen.

Die Planung und Realisierung einer Portalverlängerung erfolgt in einem separaten Auflageprojekt, womit sie keinen Einfluss auf den Zeitplan des Bundes für den Ausbau der Nordumfahrung hat. Im Rahmen der nächsten Planungsschritte sollen die Grundlagen für die erforderlichen Entscheide der Gemeinde, des Kantons und des Bundes erarbeitet werden.

(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich)

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