Gemeindeübergreifende räumliche Entwicklungsstrategie: Oberglatt, Niederhasli und Niederglatt beginnen mit Umsetzung

10.07.2017 - Medienmitteilung

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Die drei Gemeinden Oberglatt, Niederhasli und Niederglatt haben zusammen mit dem Kanton und der Planungsgruppe Unterland einen wichtigen Zwischenschritt bei ihrer gemeindeübergreifenden Entwicklungsstrategie erreicht. Sie werden nun gemeinsam einen kommunalen Richtplan erarbeiten, um die bisher gewonnenen Erkenntnisse verbindlich zu machen und mit der Bevölkerung zu diskutieren.

Niederglatt, Oberglatt und Niederhasli bilden heute einen zusammenhängenden Siedlungsraum in der Flughafenregion und verfügen über ein gemeinsames Arbeitsplatzgebiet von regionaler Bedeutung. In den letzten 15 Jahren sind die drei Unterländer Gemeinden überdurchschnittlich stark gewachsen und haben zusammen fast 20‘000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Ende 2014 haben die drei Gemeinden beschlossen, in einen gemeinsamen Prozess mit dem kantonalen Amt für Raumentwicklung, dem Amt für Verkehr und der Planungsgruppe Unterland zu starten, um sich über ihre zukünftige räumliche Entwicklung klar zu werden. In mehreren Workshops wurden durch beauftragte Planungsteams die Themen Landschaft und Verkehr und vor allem die Bahnhofsumfelder in den drei Gemeinden untersucht. Auch wurde beleuchtet, wie die drei Gemeinden das grosse Arbeitsplatzgebiet gemeinsam besser bewirtschaften können.  

Gemeinsamer kommunaler Richtplan

In allen drei Gemeinden sollen die Bahnhöfe mehr Zentrumsfunktionen wahrnehmen und zu attraktiven Orten der Begegnung werden. Im gemeinsamen Richtplan soll festgelegt werden, welche Schritte notwendig sind, um eine Aufwertung der Bahnhofsumfelder zu gestalten. Zusammen mit den Grundeigentümern soll dann die Umsetzung an die Hand genommen werden.

Die Landschaft rund um die drei Gemeinden ist für die Bevölkerung heute bereits ein wichtiger Erholungsraum. Hier entstand die Idee, das bestehende Fuss- und Wanderwegnetz zu einem «Parkweg der Lieblingsorte» weiterzuentwickeln. Im Bereich Verkehr soll das bestehende Strassen- und Wegnetz gesichert und punktuell ergänzt werden, sodass für alle Verkehrsteilnehmenden sichere und attraktive Wegverbindungen gewährleistet sind. Hier soll in Zukunft auch stärker auf eine gute Gestaltung des Strassenraums geachtet werden.

Die drei Gemeinden haben sich entschlossen, die Erkenntnisse aus dem bisherigen Prozess in einem gemeinsamen kommunalen Richtplan verbindlich zu machen. Es ist geplant, die Bevölkerung in verschiedenen Veranstaltungen in diesen Prozess einzubeziehen und die Ergebnisse zu diskutieren. Das letzte Wort haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, wenn sie den Richtplan an der Gemeindeversammlung beschliessen. Dies wird gemäss heutiger Planung 2019 der Fall sein.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Baudirektion und der Volkswirtschaftsdirektion)

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