Nationales «Cyber Security Center»: Kanton Zürich sucht Zusammenarbeit mit Bund

11.03.2019 - Medienmitteilung

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Die Volkswirtschafts- und die Sicherheitsdirektion sind mit der Idee eines «Cyber Security Centers» auf dem Gelände des Innovationspark Zürich gemeinsam an Bundespräsident Ueli Maurer gelangt.  

Das Thema Internetsicherheit ist sowohl für die Wirtschaft und die Wissenschaft als auch für die Politik von immer grösserer Bedeutung. Die Volkwirtschaftsdirektion und die Sicherheitsdirektion sind überzeugt, dass für den dringend nötigen Kompetenz- und Wissensaufbau in diesem Bereich eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zentral ist. Aus diesem Grund haben sich die Vorstehenden der beiden Direktionen, Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Regierungsrat Mario Fehr, in einem gemeinsamen Schreiben an Bundespräsident Ueli Maurer gewandt.

Im Brief unterbreiten die beiden Regierungsräte dem Bundesrat den Vorschlag, die Idee eines nationalen «Cyber Security Centers» auf dem Gelände des Innovationsparks Zürich im Rahmen eines offenen Gespräches zu diskutieren. Einbezogen werden sollen alle relevanten Akteure seitens Bund, Kanton Zürich und der Stiftung Innovationspark Zürich.  

Intensive Vernetzung

Aus Sicht des Kantons bietet der Innovationspark Zürich, der derzeit auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf entwickelt wird, zahlreiche Möglichkeiten für die Entwicklung eines nationalen «Cyber Security Centers». Die Infrastruktur auf dem weitläufigen Areal kann optimal auf die Bedürfnisse der Nutzenden ausgerichtet werden. Darüber hinaus entwickelt der Kanton den Innovationspark in enger Zusammenarbeit mit den ansässigen Wissenschaftsinstitutionen (ETH, Universität, Fachhochschulen). Mit der Luftwaffe (Bundesbasis), der zivilen und militärischen Flugsicherung (Skyguide), der RUAG, der ETH Zürich und einem wachsenden Blockchainbereich befinden sich zudem potente Partner im unmittelbaren Umfeld für eine intensive Vernetzung und Zusammenarbeit. Die ETH und die Universität haben dem Kanton ihre Unterstützung bei der Idee eines nationalen «Cyber Security Centers» im Innovationspark Zürich zugesichert. Beide Institutionen verfügen mit Forschungen und Ausbildungen im Bereich der Cyber Security bereits über viel Know-How, die Universität beispielsweise mit ihrem Criminological Institute zum Thema Cybercrime & Law oder die ETH mit ihrem Masterprogramm für Studierende in Cyber Security.
Der Bundesrat hat am 30. Januar 2019 bekanntgegeben, dass er die Lancierung eines Kompetenzzentrums Cyber-Sicherheit in Auftrag gegeben hat. Aus Sicht der Volkswirtschafts- und der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich würde eine Bündelung der Kompetenzen im Innovationspark wertvolle zusätzliche Synergien ermöglichen.  

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Über den Innovationspark Zürich

Der Innovationspark Zürich schafft auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf eine neue Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation. Er fördert die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen den renommierten Zürcher Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Fachhochschulen mit der Privatwirtschaft. Das Ziel besteht darin, die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen und zu beschleunigen. Verantwortlich für den Aufbau und den Betrieb zeichnet die Stiftung Innovationspark Zürich. Sie wurde im September 2015 vom Kanton Zürich, der ETH Zürich und der Zürcher Kantonalbank gegründet. Die Trägerschaft wird ergänzt durch die Universität Zürich, die Empa sowie die Städte Zürich und Dübendorf.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Sicherheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion)

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